top of page

Zürich Marathon 12-4-2026

  • Autorenbild: Raphael Wüest
    Raphael Wüest
  • 23. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Manchmal sind es genau die spontanen Entscheidungen, die richtig Freude machen. So war es auch an diesem Samstagabend, als ich völlig ungeplant die Möglichkeit bekam, am Zürich Marathon teilzunehmen. Ein Läufer konnte kurzfristig nicht starten und überliess mir seine Startnummer – eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen konnte/wollte.

Eigentlich stand an diesem Wochenende nur ein langer Trainingslauf auf dem Plan. Doch plötzlich wurde daraus ein Marathon. Ohne grosse Vorbereitung, ohne Druck – einfach laufen. Genau das war auch mein Plan: bewusst nicht zu schnell angehen, mich zurückhalten und konstant in einem lockeren 5-Minuten-Schnitt bleiben. Das Ziel war klar: nicht überziehen, nicht in die Übersäuerung geraten, sondern den Lauf kontrolliert geniessen als Trainingseinheit.

Und genau das hat funktioniert.

Von Anfang an fühlte sich das Tempo angenehm an. Ich blieb geduldig, liess mich nicht von der Stimmung oder anderen Läufern mitreissen und fand meinen eigenen Rhythmus. Kilometer für Kilometer bestätigte sich: Der Plan geht auf. Kein Einbruch, kein Kampf gegen die Erschöpfung, keine Krämpfe, keine Leiden – stattdessen ein gleichmässiger Longrun.

Am Ende stand ich nach 3:28 Stunden im Ziel – mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Das Wochenendtraining war erledigt und die Form passt.

Manchmal braucht es keinen perfekten Plan, sondern einfach den Mut, eine Gelegenheit zu ergreifen und es laufen zu lassen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Spontanität kann sich auszahlen. Und vor allem: Sie macht Freude.


 
 
 

Kommentare


Beitrag: Blog2_Post
  • Facebook
  • Instagram

©2020 Raphael Wüest

bottom of page